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5 Tipps zur Vermeidung der Prokrastinations-Falle im Homeoffice

Stephi

4 min

Juni 2023

Egal ob du gerade Studenten an der Uni zusiehst oder deine Kollegen im Homeoffice beobachtest. Eigenverantwortliches Arbeiten ist schwerer als es scheint. 

Der größte Feind der Konzentration ist die Prokrastination.
Projektabgabe längst fällig- boom auf mal ist es wichtiger, hinter dem Geschirrspüler mit der Pinzette den Staub nach Korngröße zu sortieren. 

Mit diesen 5 Tipps läufst du in Zukunft nicht mehr in die Prokrastinations-Falle!

Wo ist eigentlich das Problem?

Es scheint nicht offensichtlich zu sein, denn ansonsten würden nicht alle in die selbe Falle laufen, oder? 

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass Nichts machen schlecht ist und etwas machen gut. Solange du also nicht nur doof auf der Couch sitzt, ist doch alles cool. Deshalb ist auf einmal das Küche putzen eine gleichwertige Leistung, die derselben Belohnung bedarf. Autsch! 

Welcher Typ bist du? 

Zuerst einmal hilft es, sich Gedanken darüber zu machen, wo die persönlichen Schwachstellen, aber auch die Superkräfte liegen. 

Bist du eher der Prokrastinierer, der keinen Anfang findet, oder der Ackergaul, der kein Ende findet?

Mach dir Gedanken darüber, wie du am Besten arbeiten kannst und was sich für dich gut anfühlt. Als Tipp versuch mal, deine Gedanken und Emotionen bei der Arbeit bewusst wahrzunehmen und anschließend zu verarbeiten. 

Fühlst du Stress oder Entspannung, wenn das Radio läuft?

Nervt es dich im ungesaugten Wohnzimmer zu sitzen? 

Egal welcher Typ du bist, für alle gibt es eine individuelle Lösung!

Prio Listen – Prioritäten richtig setzen

Du gehörst eher zu den unstrukturierten Homeofficeern?

Wie bereits angerissen ist oftmals das sortieren der einzelnen Prioritäten und das gleichmäßige einteilen der Arbeit für viele eine Herausforderung. 

Mach dir am besten morgens oder am Anfang einer neuen Woche eine Liste mit Dingen, die auf deinem Zettel sind. HIlfreich können hier auch einfache Projektmanagement Tools wie Trello sein, die du neben der wahrscheinlich eh existenten Software deines Atrbeitgebers für dich nutzen kannst. Sortiere diese am besten direkt mit Deadlines und Dringlichkeiten ein, sodass du dich in Stresssituationen an der Liste orientieren kannst. In stressigen Momenten neigt der Mensch dazu, alles auf einmal zu erledigen, allerdings leidet darunter die Produktivität und die Qualität markant. Auch fühlt man sich nach einem stressigen 8h Tag vielleicht sogar ohne Pause viel ausgebrannter als sonst. 

Begreife die Liste als deinen Wochenbegleiter mit Ankerfunktion. 

Reizarme Umgebung

Es liegt auf der Hand, dass das Homeoffice im Bierkönig auf Mallorca unter Umständen schwieriger sein könnte als zu Hause in den eigenen vier Wänden. 

Aber auch in den eigenen vier Wänden lauert viel Ablenkung, die nur darauf wartet, von dir entdeckt zu werden. So schwer es auch fallen mag, Scheuklappen auf und am gigantischen Wäscheberg vorbei! 

Im besten Fall hast du in deiner Wohnung ein Büro und musst nicht vom Küchentisch aus arbeiten. Solltest du doch vom Küchentisch aus arbeiten, setzt dich so hin, dass du nicht die ganze Zeit auf das dreckige Geschirr starren musst. 

Richte dir einen Arbeitsplatz ein, wo du für dich am wenigsten störende Reize empfängst und optimal arbeiten kannst.

Belohnen nicht vergessen

Unterschätzt aber wichtig: Belohnungen! Beendet man eine Aktion mit einem positiven Erlebnis, macht man es beim nächsten Mal lieber. Das Gehirn ist ein wundervolles Organ, welches man ganz leicht manipulieren kann. Nicht immer cool, aber in diesem Fall völlig legitim. 

Egal wie dein Belohnungssystem aussehen mag, mach dir Gedanken, was dich glücklich macht. Immer ein Schokoriegel ist vielleicht auch nicht die gesündeste Lösung. Eine gute Möglichkeit ist Screen-off-Time. Einfach mal ne Runde raus oder kurz private Whatsapps antworten, einen Kaffee machen,…  

Mach mal ne Pause 

Pause machen ist gerade für den Typ Ackergaul eine echte Herausforderung. Erst wenn man wirklich nicht mehr kann, darf der Laptop zugeklappt werden. Das ist leider der größte Trugschluss, den es gibt. Das Ziel ist nicht, dass du nicht mehr kannst, sondern dass deine Arbeit in einer bestimmten Qualität erledigt wird. 

Um deine Qualität aufrechtzuerhalten, müssen leider auch Pausen eingelegt werden. Wichtig hierbei ist, dass die genommene Pause auch eine richtige Pause ist. Den Pause-Button zu drücken, um dann andere private To-dos zu erledigen, ist keine Pause…

Hier haben wir übrigens einen ganzen Blog zum Thema Selbstpflege im Homeoffice geschrieben.

Kopf hoch es wird besser

Wie man unter Umständen bereits ins Großraumbüro eingegliedert wurde, muss einem bewusst sein, dass das eigenverantwortliche Arbeiten im Homeoffice derselbe Prozess für zu Hause ist. Es führt kein Weg daran vorbei, das Arbeiten zu Hause für sich zu lernen.

Wir sind überzeugt, dass Homeoffice ein zukunftsorientiertes Arbeitsmodell ist, über das einfach aufgeklärt werden muss. Genauso wie Eier und Stinkekäse nicht im Büro mit anderen Kollegen gegessen werden sollten…

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